Einspeisung | Strom

Einspeisung. Informationen für dezentrale Einspeisungen.


Antrag/ Benötigte Unterlagen (EEG-Anlagen).

  • Formulare "Inbetriebsetzungsprotokoll für eine Eigenerzeugungsanlage“ und „Datenblatt für eine Eigenerzeugungsanlage" ausgefüllt und unterschrieben einreichen.

  • Anmeldung an Niederspannungsnetz mit Unterschrift eines konzessionierten Elektrikers

  • Messkonzept

  • Übersichtsschaltplan der Anlage mit den Nenndaten der eingesetzten Betriebsmittel. Aus dem Schaltbild muss erkennbar sein, welche Module eingesetzt werden und wie die Module verschaltet werden. Weiterhin soll erkennbar sein, welche und wie viele Wechselrichter eingesetzt werden.

  • Technische Daten der Module

  • Technische Daten der Schutzeinrichtung

  • Technische Daten des Wechselrichters

  • Konformitätserklärung für den Wechselrichter. Als Nachweis der Erfüllung der Punkte (VDEW Richtlinie für den Anschluss und den Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen mit dem Niederspannungsnetz):
    3.5.  (Schaltungsbedingte Spannungsanhebung),
    3.6.  (Langzeitflicker),
    3.7.  (Oberschwingungen und Zwischenharmonische) und
    3.8.  (Rückwirkungen auf die Tonfrequenzrundsteueranlage)

  • Zusätzlich bei Wechselrichtern ohne Trenntrafo und Entkupplungsschutz (ENS): Nachweis des Einbaus einer 30 mA allstrom-sensitiven Fehlerstromschutzeinrichtung.

  • Zusätzlich bei einer ENS: Unbedenklichkeitsbescheinigung. Zertifikat der Prüf- und Zertifizierungsstelle im BG-PrüfZert - bis zum Vorliegen des ermächtigten Entwurfes der DIN VDE 0126
  • Sofern Sie einen Stromspeicher betreiben: Datenblatt Stromspeicher

↓ Benötigte Unterlagen 

↓ Anschlussanfrage

↓ Inbetriebsetzungsprotokolle

↓ Zählerdatenblatt

↓ Inbetriebsetzung Strom

↓ Messkonzepte Einspeiser


↓ Datenblatt Stromspeicher


↓ Datenblatt für Eigenerzeugungsanlagen

Mit Inkrafttreten der Marktstammdatenregisterverordnung wurde die gesetzliche Grundlage für die Bundesnetzagentur (BNetzA) geschaffen, ein zentrales Register aller energiemarktbeteiligten Akteure einzurichten:

Das so genannte Marktstammdatenregister (MaStR).

Dieses sieht vor, dass sich u. a. die Betreiber von Stromerzeugungsanlagen und ortsfesten Batteriespeichern mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren registrieren müssen. Unabhängig davon, ob die Anlage bereits einmal, zum Beispiel im PV-Meldeportal oder bei der BAFA, gemeldet wurde. Bei Nichteinhaltung drohen Strafen bzw. die Einbehaltung der gesetzlichen Förderung.

Nach derzeitigen Informationen soll der Start des Registers für die Öffentlichkeit am 31.01.2019 erfolgen. Die Aufforderung zur Registrierung erfolgt im Namen der BNetzA durch den jeweils zuständigen Netzbetreiber, also in Ihrem Fall durch die SWN.

Wir werden Sie frühzeitig über die durchzuführenden Schritte informieren und Sie bei der Registrierung entsprechend unterstützen.

Sofern Sie sich bereits heute weiter informieren möchten, können Sie dies unter

www.marktstammdatenregister.de gerne tun.

Für weitere Fragen stehen auch wir gerne zur Verfügung.


weiterführende Informationen:

Marktstammdatenregister Informationsschreiben der BNetzA (.pdf)

Marktstammdatenregister Flyer der BNetzA (.pdf)


FAQs zur auslaufenden EEG-Förderung

 

Vorabinformationen zur ausstehenden EEG-Novelle

 

Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Gesetzgebung Ihre aus der Förderung fallenden EEG-Anlagen (noch) nicht
berücksichtigt. Eine Novellierung des EEG wird zwar in diesem Jahr von der Bundesregierung erwartet, aktuell ist noch
kein genauer Zeitpunkt ersichtlich. Eine Anpassung des EEG kann großen Einfluss auf den Weiterbetrieb Ihrer Anlage
haben.

Dieses Dokument wird daher aktualisiert, sobald sich gesetzliche Änderungen ergeben.

 

 Optionen für Betreiber einer PV-Anlage

 

Umrüstung der Anlage auf Eigenverbrauch

  • Wenn Ihre Anlage auf Volleinspeisung eingestellt ist, erfordert diese Option eine technische Umrüstung.
    Dieser Umbau kann von einem konzessioniertem Elektriker Ihrer Wahl durchgeführt werden.

  • Bitte beachten Sie: Nach der Umstellung ist der selbstverbrauchte Strom EEG-Umlagepflichtig. Infos zur EEG-Umlage
    finden Sie unter folgendem Link:
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/FAQs/DE/Sachgebiete/Energie/Verbraucher/Energielexikon/EEGUmlage.html

  • Sollte Ihre Anlage schon vor dem 01.08.2014 im Eigenverbrauch betrieben worden sein, ist keine EEG-Umlage zu
    zahlen, da Ihre Anlage als Bestandsanlage gilt.

  • Den Betriebswechsel von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch müssen Sie selbstständig im Marktstammdatenregister
    anmelden → Die Anmeldung können Sie hier vornehmen: https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR

  • Mit der Umrüstung auf Eigenverbrauch ergeben sich für Sie als Anlagenbetreiber drei Optionen, wie Sie die erzeugte
    Energie verwenden können:

 

Option 1: Nutzung der erzeugten Energie ausschließlich für Eigenversorgung

  • Die erzeugte Energie wird nicht mehr wie bisher ins öffentliche Netz eingespeist, sondern muss von Ihnen komplett
    vor Ort verbraucht werden.

  • Die erzeugte aber nichtverbrauchte Energie wird technisch reduziert, sodass keine Einspeisung ins öffentliche Netz
    erfolgt. Dies lässt sich z. B. durch den Einbau von Energieflussrichtungssensoren unter Berücksichtigung der für die
    Anlage gültigen technischen Richtlinien realisieren.

 

Option 2: Überschusseinspeisung

  • Die erzeugte Energie wird zum Teil bei Ihnen Zuhause verbraucht, die Strommenge, die Sie nicht verbrauchen können,
    wird wie bisher ins Netz zurückgespeist.

  • Bitte beachten Sie: Für jede Rückspeisung elektrischer Energie ins Netz der öffentlichen Versorgung müssen Sie einen
    Vertrag mit einem Direktvermarkter für die Abnahme der überschussigen Strommenge schließen.

    In diesem Fall ist eine technische Umrüstung Ihrer Anlage erforderlich (u.a. erforderliche Messtechnik), die u.U.
    kostenpflichtig ist.

 

 Option 3: Optimierung Ihres Eigenanteils durch Energiespeicher

  • Zur zusätzlichen Erhöhung Ihres Selbstversorgunggrades wird die nicht unmittelbar verbrauchte Energie aus Ihrer
    Anlage zwischengespeichert.

  • Hierbei eigenen sich z. B. elektrische oder thermische Speicher, Wärmpumpen oder Ladeinfrastruktur für
    Elektromobilität.

  • Für die nichtverbrauchte Energie gilt ebenfalls die Pflicht der Direktvermarktung (siehe Option 2) oder der Abregelung
    (siehe Option 1).

 

Hinweis: Bitte beachten Sie für die Optionen 2 und 3 unbedingt die Hinweise zur Direktvermarktung.


Volleinspeisung der erzeugten Energie

  • Die erzeugte Energie wird wie bisher vollständig in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist.

  • Die Abnahme erfolgt über Direktvermarkter (Stromhändler). Hierzu ist eine Anmeldung des Direktvermarkters beim
    Netzbetreiber erforderlich. In diesem Fall ist eine technische Umrüstung Ihrer Anlage erforderlich (u.a. erforderliche
    Messtechnik), die u.U. kostenpflichtig ist.


Hinweise zur Direktvermarktung

Der Strom, der nach dem Ende der EEG-Vergütung ins öffentliche Netz gespeist wird, muss nach aktueller Rechtslage über
einen Direktvermarkter vermarktet werden.

  • Konkretes Beispiel: Sollten Sie nach Umrüstung auf Überschusseinspeisung und dem zusätzlichen Einbau eines
    Speichers den Strom nur zu 60% selbst verbrauchen können, müssten die restlichen 40% über einen Direktvermarkter
    vermarktet werden.

  • Ein Direktvermarkter handelt mit Ihrem erzeugten PV-Strom für Sie an der Börse, dafür erhalten Sie vom
    Direktvermarkter den Verkaufserlös. (Die Marktprämie wird nach der Förderzeit NICHT Mehr ausgezahlt).

  • Der aktuelle Preis für Ihren Strom, den ab der Umstellung der Direktvermarkter für Sie erwirtschaftet, ist abhängig
    vom jeweiligen Strompreis an der Börse und wird vom Vergütungssatz, den Sie 20 Jahre erhalten haben, stark
    abweichen.

  • Für die Vermarktung ist ein intelligentes Messsystem erforderlich und somit voraussichtlich ein Austausch bzw. ein
    Umbau Ihrer bisherigen Zählvorrichtung notwendig.

  • Nehmen sie bzgl. der Umstellung auf Direktvermarktung Kontakt zu einem Messstellenbetreiber Ihrer Wahl auf.

 

Erneuerung der Anlage:

Je nach Zustand der Anlage und der Komponenten ist abzuwägen, inwiefern eine Erneuerung der Anlage wirtschaftlich
sinnvoll ist.

  • Die Abmeldung der Altanlage im Marktstammdatenregister der  Bundesnetzagentur und beim Netzbetreiber ist
    notwendig → Die Abmeldung können Sie hier vornehmen: https://www.marktstammdatenregister.de/MsStR.

  • Nach zwingendem Rückbau der PV-Module und des Wechselrichters, kann über das Netzanschlussportal eine neue
    Anlage angemeldet werden.

  • Für eine neue Anlage sind aber immer die aktuell gültigen technischen Anschlussbedingungen anzuwenden, welche
    sich seit der ersten Inbetriebnahme geändert haben.

  • Für eine Neuanlage gelten die aktuellen Vergütungssätze, die sich von den bisherigen Vergütungssätzen
    unterscheiden.

  • Die aktuellen Fördersätze finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur → Aktuelle Vergütungssätze für
    PV-Anlagen


Allgemeine Fragen zum Förderende:


Wieso wird mein Vertrag zum Jahresende gekündigt?

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine feste Vergütungsdauer Vorgeschrieben. Da für Ihre Anlage die
festgeschriebene EEG-Vergütung endet, endet auch die gesetzlich vorgeschriebene Abnahme- und Vergütungspflicht
durch den Netzbetreiber. Eine weitere Vergütung durch die Stadtwerke Neuwied GmbH (Netzbetreiber) ist deswegen
nicht möglich.

 

Warum gibt es im Moment keine einheitlichen Lösungen für meine Anlage?

Die von Ihrer Anlage erzeugte und ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeiste Energie, muss von einem
Direktvermarkter abgenommen werden. Das ist auch dann erforderlich, wenn nur ein Teil der Energie eingespeist wird.
Der notwendige technische Umbau ist wie unter Hinweise zur Direktvermarktung beschrieben, mit einmaligen und
laufenden Kosten für Sie verbunden. Gerade bei Anlagen im niedrigen Leistungsbereich kann der Weiterbetrieb dadurch
unwirtschaftlich sein. Ohne die ausstehende gesetzliche Anpassung des EEGs kann deshalb keine gesicherte Aussage
zum Weiterbetrieb Ihrer Anlage getroffen werden.


Meine Anlage wurde vor Einführung des EEG an das Netz angeschlossen. Gelten für mich auch die Regelungen des EEG?

Ja. Sofern die Inbetriebnahme vor dem Inkrafttreten des EEG (Jahr 2000) erfolgte, wird diese so behandelt, als ob die
Inbetriebnahme im Jahr 2000 war. Es gelten daher auch die Regelungen des EEG. Diese besagt, dass die Vergütung nach
20 Jahren plus Inbetriebnahmejahr zum 31.12. ausläuft.


Beispiel:

Ihre Anlage wurde 1998 in Betrieb genommen. Nach dem EEG gilt das Jahr 2000 als Inbetriebnahmejahr. Das Förderende
ist somit der 31.12.2020.


Welche Option würden Sie empfehlen?

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in diesem Fall keine (rechtliche) Beratung durchführen können.
Jede Anlage unterscheidet in Alter, Größe, Standort oder Zustand, weshalb eine allgemeine Empfehlung nicht möglich
ist.

 

Was passiert, wenn ich gar keinen separaten Vertrag mit der Stadtwerke Neuwied GmbH habe?

Die grundsätzlichen Regelungen bzgl. Ihrer Einspeiseanlage sind durch das EEG festgelegt. Sollte Ihre Anlagen bereits
20 Jahre EEG-Vergütung erhalten haben, so läuft diese auch ohne einem separat geschlossenem Einspeisevertrag aus.
Die Kündigung des Einspeisevertrag ist für die Stadtwerke Neuwied GmbH eine rechtlich notwendige Formsache.

 

Lohnt sich die Umrüstung auf Eigenbedarf für mich?

Aufgrund der rechtlich ungeklärten Situation ist nicht möglich, verbindliche Aussagen zur Wirtschaftlichkeit zu treffen.
Darüber hinaus ist die optimalste Variante immer auch von der spezifischen Anlage abhängig.

 

Was passiert, wenn ich keine dieser Optionen wahrnehme?

Nach derzeitiger Rechtsprechung ist eine weitere Einspeisung in das öffentliche Versorgungsnetz ohne Direktvermarkter
ab dem 01.01.2020 nicht zulässig.

 

Gibt es vom Gesetzgeber schon eine Nachfolgeregelung?

Nach derzeitigem Stand gibt es noch keine Nachfolgeregelung für Anlagen, deren Vergütungsansprüche auslaufen.

Wir erwarten im Rahmen der ausstehenden EEG-Novelle jedoch eine Lösung.  


Eine "beste Lösung" für alle gibt es nicht. Viele Faktoren sind zu berücksichtigen, die wir gerne mit den Betreibern der
PV-Anlagen besprechen. Gerne unterstützen wir bei der Suche nach der attraktivsten Lösung für den grünen
Sonnenstrom.


Ihr Ansprechpartner:

Philipp Dott

-Netzdienstleistungen und Regulierungsmanagement-

Fon: 02631/852221



FAQ als Download: Fragen und Antworten zu ausgeförderten EEG-Anlagen (.pdf)


Antrag/ Benötigte Unterlagen (KWK-Anlagen).

  • Formulare „ Inbetriebsetzungsprotokoll KWK-Anlage" und „Datenblatt für eine Eigenerzeugungsanlage" ausgefüllt und unterschrieben einreichen. 
  • Anmeldung an Niederspannungsnetz („Inbetriebnahme Strom") mit Unterschrift eines konzessionierten Elektrikers
      • Messkonzept
        • Bestätigung der Anmeldung der Anlage bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
            • Übersichtsschaltplan der Anlage mit den Nenndaten der eingesetzten Betriebsmittel
            • Technische Daten der Anlage
              • Technische Daten und Prüfbericht der Schutzeinrichtung
              • EG-Konformitätsnachweis für den NA-Schutz
              • EG-Konformitätsnachweis für die Erzeugungsanlage
              • Sonstige VDE Prüf- und Zertifizierungsnachweise
              • Sofern Sie einen Stromspeicher betreiben: Datenblatt Stromspeicher

              ↓ Benötigte Unterlagen KWK-Anlage 

              ↓ Anschlussanfrage

              ↓ Inbetriebsetzungsprotokoll KWK-Anlage

              ↓ Zählerdatenblatt

              ↓ Inbetriebsetzung Strom

              ↓ Messkonzepte Einspeiser


              ↓ Datenblatt Stromspeicher

              ↓ Datenblatt für Eigenerzeugungsanlage


              ↓ Allgemeine Informationen zur Errichtung einer KWK-Anlage






              Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert das im Januar 2012 vom Bundesumweltministerium herausgegebene Förderprogramm "Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kWel". Mit diesem Programm sollen neben der weitreichenden Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes zusätzliche Impulse für den breiten Einsatz auch von kleinen KWK-Anlagen gegeben werden.

              Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bafa.de ↑

              Um Ihnen einen optimalen Service anbieten zu können, verwenden wir auf unserer Webseite Cookies. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.