SWN | Ausschreibungen

Ausschreibungen | Stadtwerke Neuwied GmbH

Mit der Stadtwerke Neuwied GmbH, den Servicebetrieben Neuwied AöR und dem Kreiswasserwerk Neuwied (Eigenbetrieb des Landkreises Neuwied, Betriebsführung Stadtwerke Neuwied GmbH) ins Geschäft kommen:
Unsere Ausschreibungen.

Wir freuen uns über zuverlässige Unternehmen, die mit uns vertrauensvoll zusammenarbeiten wollen.

Geschäftsbereich 103, Ausschreibungen

Wir über uns

    Die Vergabestelle der Stadtwerke Neuwied GmbH, Geschäftsbereich (GB) 103 Ausschreibungen schreibt - soweit es deren Aufgabengebiet betrifft - im Namen und im Auftrag der Mandanten Stadtwerke Neuwied GmbH, der Servicebetriebe Neuwied AöR und dem Kreiswasserwerk Neuwied (Eigenbetrieb des Landkreises Neuwied, Betriebsführung Stadtwerke Neuwied GmbH) alle Auftragsvergaben ausschließlich in Form eines elektronischen Vergabeverfahrens aus

    Es ist insbesondere die Aufgabenstellung der Vergabestelle, die unterschiedlichen Vergabearten, unter Beachtung aller vergaberechtlichen Vorgaben, ordnungsgemäß durchzuführen.

    Bei der Vergabe werden stets die folgenden allgemeinen Vergabegrundsätze eingehalten und dokumentiert:

    • Wettbewerb
    • Transparenz
    • Gleichbehandlung
    • Diskriminierungsverbot

    Elektronische Vergabe (e-Vergabe)


    Der Weg ist das Ziel! (Zitat von Konfuzius) 

    Unser Ziel ist es, den gesamten Vergabeprozess elektronisch durchzuführen, um den Datenaustausch schneller und effizienter zu gestalten. 

    Wir sind der Überzeugung, dass sich durch diese Optimierung sowohl auf der Bieterseite als auch auf der Auftraggeberseite erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse ergeben. 

    Der Fokus liegt dabei viele interessierte Unternehmen vom Nutzen der elektronischen Vergabe (e-Vergabe) zu überzeugen.

    Die elektronische Vergabe "e-Vergabe" ist eine Querschnittsaufgabe!

    Die e-Vergabe bezeichnet die elektronische Durchführung von Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge. Im Vordergrund steht die Nutzung von elektronischen Informations- und Kommunikationsmitteln, zum Zwecke der Beschaffung von Liefer-, Bau- und Dienstleistungen.

    Die elektronische Beschaffung (e-Vergabe) erlaubt es, Vergabeverfahren vollständig über das Internet auf speziellen Vergabeplattformen abzuwickeln.

    In diesem Kontext wählten wir, um diese Herausforderung der elektronischen Vergabe zu  bewältigen, nach einer querschnittlichen Betrachtungsweise den Plattformbetreiber subreport aus.

    „Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“ (Zitat von Konfuzius)

    Mit der Vergabeplattform subreport ELViS haben wir nunmehr im fünften Jahr in Folge die besten Erfahrungen in der Praxis gemacht und die Anforderungen der „e-Vergabe“ erfolgreich umgesetzt. subreport ELViS bietet nach unserer Auffassung für die unterschiedlichen e-Vergabelösungen das beste Portfolio an.


    Europaweite Vergabeverfahren

    Pflicht zur E-Vergabe im Oberschwellenbereich - Gesamte Kommunikation elektronisch

    Die Oberschwellenvergaben für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen müssen ab dem 18.10.2018 komplett elektronisch abgewickelt werden. Erfasst werden alle Vergabeverfahren, die ab diesem Stichtag gestartet werden.

    Ab diesem Datum muss das Vergabeverfahren gemäß den zurzeit geltenden EU-Schwellenwerte, deren geschätzter Auftragswert ohne Umsatzsteuer für:

    • Klassische Auftragsvergaben:

            Bauaufträge                                             5.548.000 Euro

            Liefer-/Dienstleistungsaufträge           221.000 Euro

                           Oberste Bundesbehörden        144.000 Euro

    • Konzessionsvergaben:                          5.548.000 Euro
    •  Vergaben im Sektorenbereich und im Bereich von Verteidigung/Sicherheit:

              Bauaufträge                                           5.548.000 Euro

              Liefer-/Dienstleistungsaufträge        443.000 Euro

     erreicht oder übersteigen, elektronisch verlaufen.

     Dies hat zur Folge, dass

    •  öffentliche Auftraggeber grundsätzlich jetzt verpflichtet sind, für EU-weite Vergabeverfahren nicht nur wie schon bisher die Bekanntmachung und Vergabeunterlagen elektronisch bereitzustellen, sondern auch die Kommunikation mit den Bietern elektronisch zu führen. 
    •  öffentliche Auftraggeber Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote nur noch in elektronischer Form entgegennehmen dürfen. Die elektronische Angebotsabgabe wird zur Pflicht.
    •  der gesamte Austausch zwischen Unternehmen und Auftraggebern über zu klärende Fragen und ergänzende Bieterinformationen, sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren wie Änderungsmitteilungen, Antworten auf Bieterfragen oder Informationen zur Zuschlagserteilung elektronisch übermittelt werden müssen.
    •  die Bewerber und Bieter ihre Fragen und Hinweise zum Vergabeverfahren, fehlende Angaben und Nachweise zur Eignung oder Informationen zur Aufklärung des Angebotsinhalts elektronisch einreichen müssen. Eine Nachforderung von Unterlagen in anderer Textform ist damit ausgeschlossen.
    •  der Austausch von Informationen und Dokumenten, der bisher zum Beispiel auf dem postalischen Weg möglich war, nicht mehr zulässig ist.

    Form und Übermittlung der Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote

    Im Vordergrund steht, dass die Unternehmen Ihre Übermittlung von Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote in Textform nach § 126b des  Bürgerlichen Gesetzbuchs mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV durchführen.

    Der öffentliche Auftraggeber prüft, ob zu übermittelnde Daten erhöhte Anforderungen an die Sicherheit stellen. Soweit es erforderlich ist, kann der öffentliche Auftraggeber verlangen, dass Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur (Software-Zertifikat) oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (Lesegerät) zu versehen sind.

    Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird das Angebot ausgeschlossen.

    Unabhängig von der Signatur besteht bei der elektronischen Angebotsabgabe jedoch die Pflicht zur Verschlüsselung. Werden Angebote unverschlüsselt eingereicht, gilt die Vertraulichkeit des Angebots als nicht gewährleistet und sind diese zwingend auszuschließen.

    Form und Frist

    Das elektronische Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist vollständig eingegangen sein. Dabei kommt es nicht auf den Zeitpunkt der Versendung an, sondern auf den Zeitpunkt des Eingangs der Unterlagen beim Auftraggeber. 

    Elektronische Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter kann nachweisen, dass er den Form- bzw. Fristverstoß nicht zu vertreten hat.


    Nationale Vergabeverfahren

    E-Vergabe im Unterschwellenbereich

    Mit Datum 01.10.2016 ist von den öffentlichen Auftraggebern im Unterschwellenbereich der überarbeitete Abschnitt 1 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A) - 1. Abschnitt anzuwenden.

    Kommunikation/Elektronische Adresse

    Es gelten die Regelungen gemäß § 11 Absatz 1 Satz 2 VOB/A Grundsätze der Informationsübermittlung.          

    Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform „subreport ELViS“ elektronisch zur Verfügung gestellt.

    Ein Versand der Vergabeunterlagen auf dem Postweg erfolgt grundsätzlich nicht!!!

     Grundsätze der Informationsübermittlung gemäß § 11 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A) - Ausgabe 2016

    Die Unternehmen übermitteln ihre Angebote und Teilnahmeanträge in Textform mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 11 Absatz 4.

    Der Auftraggeber prüft gemäß § 11 Absatz 5 im Einzelfall, ob zu übermittelnde Daten erhöhte Anforderungen an die Sicherheit stellen. Soweit es erforderlich ist, kann der Auftraggeber verlangen, dass Angebote und Teilnahmeanträge mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur gemäß § 2 Nummer 2 des Signaturgesetzes (SigG) oder gemäß § 2 Nummer 3 SigG zu versehen sind.

    Angebotsabgabe

    § 13 VOB/A Absatz 1 Ziffer 1 (1. Abschnitt) sieht vor, dass bis zum 18. 10. 2018 schriftliche Angebote immer zuzulassen sind. Eine Verpflichtung, dass ausschließlich nach dem 18. 10. 2018 die Kommunikation elektronisch erfolgen muss, ergibt sich daraus jedoch nicht. Der Auftraggeber kann für nationale Verfahren hinsichtlich der Form der einzureichenden Angebote immer noch frei bestimmen, ob er weiterhin schriftliche Angebote zulässt oder ausschließlich elektronische.

    In diesem Kontext lässt der GB 103 Ausschreibungen auch nach dem 18. Oktober 2018 Angebote in Papierform zu und führt auch weiterhin gemäß § 14a Öffnung der Angebote etc. Abschnitt 1 Teil A (VOB/A) einen herkömmlichen Eröffnungstermin unter Anwesenheit der Bieter durch.

    Auch wenn für den nationalen Baubereich somit keine verpflichtende Umsetzung der E-Vergabe vorgesehen ist, ist jedoch zu erwarten, dass im Zuge der Vereinheitlichung der verwaltungsinternen Prozesse die komplette Umstellung auf E-Vergabe erfolgt.

    Zur Eröffnung bei einem Vergabeverfahren gemäß der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A), Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen, Abschnitt 1. Basisparagrafen zugelassen sind nur Angebote, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist eingegangen sind und an der dafür vorgesehenen Stelle

    • bei einem elektronisch übermittelten Angebot in Textform den Namen der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, enthält,
    • bei einem schriftlichen Angebot unterschrieben ist!

    Angebotsabgabe in Papierform

    Der Angebotsumschlag muss verschlossen und zwingend durch den Etikett-Aufkleber gekennzeichnet sein!

    Der Bieter hat neben dem Ausdruck des Leistungsverzeichnisses zusätzlich das Leistungsverzeichnis entweder als GAEB DA84-Datei oder GAEB X84-Datei zum schnelleren Datenaustausch zur Verfügung zu stellen. Hierbei ist zu beachten, dass die zur Verfügung gestellten Daten in der Nummerierung beibehalten und nicht geändert werden dürfen!!

    Die Angebote müssen fristgerecht eingegangen und an den dafür vorgesehenen Stellen unterschrieben sein.

    Die in papiergebundener Form eingereichten Angebote, werden nach dem Eröffnungstermin in das elektronische Verfahren übernommen.

    Eine Angebotsabgabe per Fax oder als E-Mail ist nicht zulässig!


    Hinweis in eigener Sache:

    Die Vergabeunterlagen werden von dem GB 103 Ausschreibungen auf der Vergabeplattform subreport ELViS vollständig elektronisch zum Abruf bereitgestellt.

    Vorinformation, Auftragsbekanntmachung und Vergabeunterlagen müssen jedem Interessierten ohne Registrierung zugänglich sein.

    Die Vergabeunterlagen können von den interessierten Unternehmen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt elektronisch heruntergeladen werden.

    Es ist selbstverständlich jedem Interessenten freigestellt, sich für den Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen über die Vergabeplattform subreport ELViS freiwillig und kostenlos registrieren zu lassen.

    Diese Registrierung kann auf der Homepage der Firma subreport unter folgendem Link

    https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html

    vorgenommen werden.

    Für sämtliche sonstige Aktivitäten, wie das Stellen einer Frage zum Verfahren, die fortwährende Kenntnisnahmemöglichkeit von Bieterfragen-/antworten, Informationen zu den Vergabeunterlagen, die Einreichung eines Angebots und die Nachforderung von Unterlagen, ist die vorgenannte Registrierung hingegen erforderlich.

    Nur auf dieser Basis kann ein Informationsaustausch zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen während des Vergabeverfahrens gewährleistet werden.

    Ohne vorherige Registrierung erfolgt keine unmittelbare Benachrichtigung über neue Informationen zum Vergabeverfahren durch die Vergabestelle über subreport ELViS!!!

    Unternehmen, die von der Möglichkeit der freiwilligen Registrierung keinen Gebrauch machen, müssen sich selbstständig informieren, ob Vergabeunterlagen zwischenzeitlich geändert wurden oder ob die öffentlichen Auftraggeber Fragen zum Vergabeverfahren beantwortet haben. Unterlassen die Unternehmen dies, liegt das Risiko, einen Teilnahmeantrag, eine Interessensbestätigung oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden, bei ihnen.

    Eine Anleitung zum Hochladen des Angebots ist verfügbar unter dem Link: 

    Anleitung zum Hochladen eines Angebots

    Das Angebot ist vollständig unter Beifügung der in der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Nachweise einzureichen.


    Weiterführende Informationen:

    Um Ihnen einen optimalen Service anbieten zu können, verwenden wir auf unserer Webseite Cookies. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.
    OK