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Ausschreibungen | Stadtwerke Neuwied GmbH

Mit der Stadtwerke Neuwied GmbH, den Servicebetrieben Neuwied AöR und dem Kreiswasserwerk Neuwied (Eigenbetrieb des Landkreises Neuwied, Betriebsführung Stadtwerke Neuwied GmbH) ins Geschäft kommen:
Unsere Ausschreibungen.

Wir freuen uns über zuverlässige Unternehmen, die mit uns vertrauensvoll zusammenarbeiten wollen.

Geschäftsbereich 103, Ausschreibungen

Wir über uns

    Die Vergabestelle der Stadtwerke Neuwied GmbH, Geschäftsbereich (GB) 103 Ausschreibungen schreibt - soweit es deren Aufgabengebiet betrifft - im Namen und im Auftrag der Mandanten Stadtwerke Neuwied GmbH, der Servicebetriebe Neuwied AöR und dem Kreiswasserwerk Neuwied (Eigenbetrieb des Landkreises Neuwied, Betriebsführung Stadtwerke Neuwied GmbH) alle Auftragsvergaben ausschließlich in Form eines elektronischen Vergabeverfahrens aus.

    Exkurs: Vergabestelle

    Eine Vergabestelle ist ein Auftraggeber, der Öffentliche Aufträge für Bauvorhaben, Lieferleistungen und Dienstleistungen unter Beachtung aller vergaberechtlichen Vorgaben ausschreibt und ein Vergabeverfahren durchführt.

    Im Kontext mit dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) Teil 4 Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen werden von der Vergabestelle unter anderem sowohl die in der Vorschrift des § 97 enthaltenen Vergaberechtsgrundsätze des Wettbewerbs, der Transparenz und der Gleichbehandlung (Abs. 1 und 2) als auch weitere, so die Grundsätze der vornehmlichen Berücksichtigung mittelständischer Interessen (Abs. 4) entsprechend beachtet und angewendet.


    Elektronische Vergabe (e-Vergabe)


    Der Weg ist das Ziel! (Zitat von Konfuzius)

    Unser Ziel ist es, den gesamten Vergabeprozess elektronisch durchzuführen, um den Datenaustausch schneller und effizienter zu gestalten.

    Im Fokus stehen dabei viele interessierte Unternehmen vom Nutzen der elektronischen Vergabe (e-Vergabe) zu überzeugen. 

    Die elektronische Vergabe "e-Vergabe" ist eine Querschnittsaufgabe!

    Im Vordergrund steht die Nutzung von elektronischen Informations- und Kommunikationsmitteln, zum Zwecke der Beschaffung von Bauleistungen, Liefer- und Dienstleistungen.

    Vorteile der e-Vergabe einfach, sicher, wirtschaftlich

    • bequeme Recherche nach Bekanntmachungen zu öffentlichen Vergabeverfahren
    • Beschaffung der Vergabeunterlagen in kurzer Zeit
    • standardisierter Aufbau der Vergabeverfahren
    • schnellere Bearbeitung
    • elektronische Ausfüllhilfen für Formulare und Leistungsverzeichnis
    • GAEB-Schnittstelle zum Import und Export bei eigenem Kalkulationsprogramm
    • Angebotsabgabe in elektronischer Form
    • alle übertragenen Daten sind durch die notwendigen organisatorischen und technischen Sicherheitsmaßnahmen vor dem Zugriff durch unberechtigte Personen geschützt
    • Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Verfahrens durch ständige Protokollierung
    • keine Kosten für Vervielfältigung und Versand der Vergabeunterlagen im elektronischen Prozess
    • das Vergabeverfahren kann elektronisch und medienbruchfrei umgesetzt werden

    Die Vergabeplattform stellt die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen im Rahmen von Vergabeverfahren nach VOB, VOL und VgV auf eine moderne elektronische Basis.

    Nach einer querschnittlichen Betrachtungsweise wählte die Vergabestelle den Plattformbetreiber subreport aus.

    „Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“ (Zitat von Konfuzius)

    Mit der Vergabeplattform subreport ELViS hat die Vergabestelle nunmehr im siebten Jahr in Folge die besten Erfahrungen in der Praxis gemacht und die Anforderungen der „e-Vergabe“ erfolgreich umgesetzt. subreport ELViS bietet nach der Auffassung der Vergabestelle für die unterschiedlichen e-Vergabelösungen das beste Portfolio an.


    Europaweite Vergabeverfahren

    Pflicht zur E-Vergabe im Oberschwellenbereich - Gesamte Kommunikation elektronisch

    Die Oberschwellenvergaben für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen müssen seit dem 18.10.2018 komplett elektronisch abgewickelt werden.

    Das Vergaberecht nach dem 4. Teil des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) findet nur auf Aufträge Anwendung, deren Nettoauftragswert die EU-weit einheitlichen Schwellenwerte erreicht oder überschreitet.

    Exkurs: Auftragswert

    Die Höhe des Auftragswerts bzw. Auftragsvolumens entscheidet darüber, ob ein nationales oder europaweites Vergabeverfahren durchzuführen ist und ob die Vergabe der Kontrolle durch die Vergabekammern und Oberlandesgerichte unterliegt. Maßgebend ist, ob der vorab geschätzte Auftrags- oder Vertragswert ohne Umsatzsteuer die jeweils festgelegten Schwellenwerte erreicht oder überschreitet. Die jeweiligen Schwellenwerte ergeben sich aus § 106 Abs. 2 GWB. 

    Bei der Schätzung des Auftragswerts ist vom voraussichtlichen Gesamtwert der vorgesehenen Leistung ohne Umsatzsteuer auszugehen. Zudem sind etwaige Optionen oder Vertragsverlängerungen zu berücksichtigen. Sieht der öffentliche Auftraggeber Prämien oder Zahlungen an den Bewerber oder Bieter vor, sind auch diese zu berücksichtigen (§ 3 Abs. 1 VgV).

    Mit Verordnungen (EU) Nr. 2019/1827, 2019/1828, 2019/1829 und 2019/1830 vom 30. Oktober 2019 hat die Europäische Kommission die Schwellenwerte der EU-Vergaberichtlinien zum 01.01.2020 an die Schwellenwerte des WTO-Beschaffungsübereinkommens (Agreement on Government Procurement - GPA) angepasst. Da die Schwellenwerte des GPA in Sonderziehungsrechten ausgedrückt sind, die der Fluktuation des Devisenmarktes unterliegt, erfolgt regelmäßig alle zwei Jahre eine Anpassung der auf Euro lautenden Richtlinien-Schwellenwerte durch eine Verordnung der Europäischen Kommission.

    Ab dem 01. Januar 2020 gelten die folgenden nach unten angepassten Schwellenwerte (ohne Umsatzsteuer):

    • Klassische Auftragsvergaben:

    Bauaufträge                                             5.350.000   Euro

    Liefer-/Dienstleistungsaufträge          214.000    Euro

    Oberste Bundesbehörden                      139.000    Euro


    • Konzessionsvergaben:                    5.350.000   Euro
    • Vergaben im Sektorenbereich und im Bereich von Verteidigung/Sicherheit:

    Bauaufträge                                             5.350.000   Euro

    Liefer-/Dienstleistungsaufträge          428.000    Euro

    Ein Vergabeverfahren dessen geschätzter Auftragswert ohne Umsatzsteuer die v. g. angepassten EU-Schwellenwerte erreicht oder übersteigt, muss elektronisch verlaufen.

    Dies hat zur Folge, dass

    • öffentliche Auftraggeber grundsätzlich verpflichtet sind, für EU-weite Vergabeverfahren nicht nur wie schon bisher die Bekanntmachung und Vergabeunterlagen elektronisch bereitzustellen, sondern auch die Kommunikation mit den Bietern elektronisch zu führen. 
    • öffentliche Auftraggeber Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote nur noch in elektronischer Form entgegennehmen dürfen. Die elektronische Angebotsabgabe wird zur Pflicht.
    • der gesamte Austausch zwischen Unternehmen und Auftraggebern über zu klärende Fragen und ergänzende Bieterinformationen, sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren wie Änderungsmitteilungen, Antworten auf Bieterfragen oder Informationen zur Zuschlagserteilung elektronisch übermittelt werden müssen.
    • die Bewerber und Bieter ihre Fragen und Hinweise zum Vergabeverfahren, fehlende Angaben und Nachweise zur Eignung oder Informationen zur Aufklärung des Angebotsinhalts elektronisch einreichen müssen. Eine Nachforderung von Unterlagen in anderer Textform ist damit ausgeschlossen.
    • der Austausch von Informationen und Dokumenten, der bisher zum Beispiel auf dem postalischen Weg möglich war, nicht mehr zulässig ist.

    Form und Übermittlung der Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote

    Im Vordergrund steht, dass die Unternehmen Ihre Übermittlung von Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote in Textform nach § 126b des  Bürgerlichen Gesetzbuchs mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV durchführen.

    Der öffentliche Auftraggeber prüft, ob zu übermittelnde Daten erhöhte Anforderungen an die Sicherheit stellen. Soweit es erforderlich ist, kann der öffentliche Auftraggeber verlangen, dass Interessensbekundungen, Interessensbestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur (Software-Zertifikat) oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (Lesegerät) zu versehen sind.

    Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird das Angebot ausgeschlossen.

    Unabhängig von der Signatur besteht bei der elektronischen Angebotsabgabe jedoch die Pflicht zur Verschlüsselung. Werden Angebote unverschlüsselt eingereicht, gilt die Vertraulichkeit des Angebots als nicht gewährleistet und sind diese zwingend auszuschließen.

    Form und Frist

    Das elektronische Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist vollständig eingegangen sein. Dabei kommt es nicht auf den Zeitpunkt der Versendung an, sondern auf den Zeitpunkt des Eingangs der Unterlagen beim Auftraggeber. 

    Elektronische Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter kann nachweisen, dass er den Form- bzw. Fristverstoß nicht zu vertreten hat.


    Nationale Vergabeverfahren

    E-Vergabe im Unterschwellenbereich

    Mit Datum 01.03.2019 ist von den öffentlichen Auftraggebern im Unterschwellenbereich der überarbeitete Abschnitt 1 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A) - 1. Abschnitt anzuwenden.

    Kommunikation/Elektronische Adresse

    Es gelten die Regelungen gemäß § 11 Absatz 1 Satz 2 VOB/A Grundsätze der Informationsübermittlung.        

    Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform „subreport ELViS“ elektronisch zur Verfügung gestellt.

    Ein Versand der Vergabeunterlagen auf dem Postweg erfolgt grundsätzlich nicht!!!

     Grundsätze der Informationsübermittlung gemäß § 11 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A) - Ausgabe 2019

    Die Unternehmen übermitteln ihre Angebote und Teilnahmeanträge in Textform mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 11 Absatz 4.

    Der Auftraggeber prüft gemäß § 11 Absatz 5 im Einzelfall, ob zu übermittelnde Daten erhöhte Anforderungen an die Sicherheit stellen. Soweit es erforderlich ist, kann der Auftraggeber verlangen, dass Angebote und Teilnahmeanträge zu versehen sind mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur, einer qualifizierten elektronischen Signatur, einem fortgeschrittenen elektronischen Siegel oder einem qualifizierten elektronischen Siegel.

    Angebotsabgabe

    § 13 VOB/A Absatz 1 Ziffer 1 (1. Abschnitt) sieht vor, dass der Auftraggeber festlegt, in welcher Form die Angebote einzureichen sind. Schriftlich eingereichte Angebote müssen unterzeichnet sein.

    Zur Eröffnung bei einem Vergabeverfahren gemäß der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A), Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen, Abschnitt 1. Basisparagrafen zugelassen sind nur Angebote, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist eingegangen sind und an der dafür vorgesehenen Stelle 

    • bei einem elektronisch übermittelten Angebot in Textform den Namen der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, enthält,
    • bei einem schriftlichen Angebot unterschrieben ist!

    Angebotsabgabe in Papierform

    Der Angebotsumschlag muss verschlossen und zwingend durch den Etikett-Aufkleber gekennzeichnet sein!

    Der Bieter hat neben dem Ausdruck des Leistungsverzeichnisses zusätzlich das Leistungsverzeichnis entweder als GAEB DA84-Datei oder GAEB X84-Datei zum schnelleren Datenaustausch zur Verfügung zu stellen. Hierbei ist zu beachten, dass die zur Verfügung gestellten Daten in der Nummerierung beibehalten und nicht geändert werden dürfen!!

    Die Angebote müssen fristgerecht eingegangen und an den dafür vorgesehenen Stellen unterschrieben sein.

    Die in papiergebundener Form eingereichten Angebote, werden nach dem Eröffnungstermin in das elektronische Verfahren übernommen.

    Eine Angebotsabgabe per Fax oder als E-Mail ist nicht zulässig!


    Hinweis in eigener Sache:

    Die gesamte Bewerber- und Bieterkommunikation wird ausschließlich auf elektronischem Wege über die Vergabeplattform subreport ELViS durchgeführt.

    Die Vergabeunterlagen werden nur auf der Vergabeplattform subreport ELViS elektronisch zur Verfügung bereitgestellt.

    Vorinformation, Auftragsbekanntmachung und Vergabeunterlagen müssen jedem Interessierten ohne Registrierung zugänglich sein.

    Die Vergabeunterlagen können von den interessierten Unternehmen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt elektronisch heruntergeladen werden.

    Es ist selbstverständlich jedem Interessenten freigestellt, sich für den Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen über die Vergabeplattform subreport ELViS freiwillig und kostenlos registrieren zu lassen.

    Diese Registrierung kann auf der Homepage der Firma subreport unter folgendem Link

    https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html

    vorgenommen werden.

    Für sämtliche sonstige Aktivitäten, wie das Stellen einer Frage zum Verfahren, die fortwährende Kenntnisnahmemöglichkeit von Bieterfragen-/antworten, Informationen zu den Vergabeunterlagen, die Einreichung eines Angebots und die Nachforderung von Unterlagen, ist die vorgenannte Registrierung hingegen erforderlich.

    Nur auf dieser Basis kann ein Informationsaustausch zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen während des Vergabeverfahrens gewährleistet werden.

    Ohne vorherige Registrierung erfolgt keine unmittelbare Benachrichtigung über neue Informationen zum Vergabeverfahren durch die Vergabestelle über subreport ELViS!!!

    Unternehmen, die von der Möglichkeit der freiwilligen Registrierung keinen Gebrauch machen, müssen sich selbstständig informieren, ob Vergabeunterlagen zwischenzeitlich geändert wurden oder ob die öffentlichen Auftraggeber Fragen zum Vergabeverfahren beantwortet haben. Unterlassen die Unternehmen dies, liegt das Risiko, einen Teilnahmeantrag, eine Interessensbestätigung oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden, bei ihnen.

    Eine Anleitung zum Hochladen des Angebots ist verfügbar unter dem Link: 

    Anleitung zum Hochladen eines Angebots

    Das Angebot ist vollständig unter Beifügung der in der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Nachweise einzureichen.


    Weiterführende Informationen:

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