Achtung Telefonbetrug!

Stadtwerke Neuwied GmbH | Warnung vor Telefonbetrug

Neuwied. Wegen einer neuen Betrugsmasche gehen derzeit zahlreiche Beschwerden bei den Stadtwerken Neuwied (SWN) ein: Anrufer geben sich als Mitarbeiter der SWN aus, verlangen die Zählernummer, um Kunden in neue Verträge bei einem anderen Anbieter zu locken.

Neuer Telefonbetrug: Anrufer geben sich als SWN-Mitarbeiter aus

Auf die Rufnummer achten, ehe man die Zählernummer herausgibt

Wegen einer neuen Betrugsmasche gehen derzeit zahlreiche Beschwerden bei den Stadtwerken Neuwied (SWN) ein: Anrufer geben sich als Mitarbeiter der SWN aus, verlangen die Zählernummer, um Kunden in neue Verträge bei einem anderen Anbieter zu locken. Wer sich darauf nicht einlässt, wird sogar mehrfach belästigt und beschimpft. SWN-Geschäftsfeldleiterin Andrea Haupt ist außer sich: „Es ist unglaublich, was sich Drücker einfallen lassen, um die Menschen reinzulegen. Das ist unsolide und perfide.“ 


Der Betrug funktioniert so: Die Anrufer versprechen günstigere Tarife und lassen sich die Zählernummer geben. Dann melden sie den Kunden im Namen eines anderen Stromanbieters bei den SWN ab – und bei der Konkurrenz an. „Wahrscheinlich gibt es dann Provisionen“, so Haupt. Lehnen die Angerufenen ab, wird es ein paar Tage später erneut versucht: „Man hofft dann offenbar, ein anderes Familienmitglied an der Strippe zu haben, das auf die miese Masche reinfällt.“

Man muss auf die Nummer des Anrufers achten. Wir haben die 02631/85-14 00. Ist es eine auswärtige Nummer, dann sind es nicht die Stadtwerke.

Andrea Haupt, SWN-Geschäftsfeldleiterin

Aber wie kann man unterscheiden, ob ein Betrüger oder tatsächlich ein SWN-Mitarbeiter anruft? „Man muss auf die Nummer des Anrufers achten. Wir haben die 02631/85-1400. Ist es eine auswärtige Nummer, dann sind es nicht die Stadtwerke.“ Hat man kein Telefon mit Rufnummernanzeige, empfiehlt sich, sich den Namen des Anrufers geben zu lassen und die 85-1400 selbst anzurufen: „Dann ist man ganz sicher bei den SWN.“

Wer auf die Masche bereits hereingefallen ist, sollte unbedingt die 14-tägige Widerspruchsfrist nutzen.

Wer noch solche Anrufe bekommt, dem rät Andrea Haupt: „Sofort auflegen.“


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