Zukunftsweisende Ladestation

In der Langendorfer Straße gegenüber der Handwerkerstele entstehen in den nächsten Wochen unter der Regie der Stadtwerke Neuwied (SWN) zwei große Ladestationen für Elektroautos mit acht Stellplätzen.

SWN bauen zukunftsweisende Ladestation für Elektroautos

Fahrzeuge viermal schneller laden als bisher

Neuwied. In der Langendorfer Straße gegenüber der Handwerkerstele entstehen in den nächsten Wochen unter der Regie der Stadtwerke Neuwied (SWN) zwei große Ladestationen für Elektroautos mit acht Stellplätzen.

Wir haben in unserem Fuhrpark bereits seit 2013 mehrere Fahrzeuge, die zuverlässig im täglichen Betrieb sind.

S. Herschbach, Geschäftsführer SWN GmbH

Die SWN fördern den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Neuwied. „Wir haben in unserem Fuhrpark bereits seit 2013 mehrere Fahrzeuge, die zuverlässig im täglichen Betrieb sind“, erklärt SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach. „Bisher gibt es nur die Möglichkeit, nahe der Touristinfo die Batterien mit bis zu 43 Kilowatt zu laden. Gerade im Innenstadtbereich fehlt es jedoch an Schnellladestationen“, erklärt Bereichsleiter David Meurer. 

Das soll sich ändern. Mehr Plätze, schnellere Ladung, das sind die Schlüsselwörter. Die beiden Gleichstromladestationen haben eine Leistung von jeweils 200 Kilowatt. Dies entspricht der vierfachen Leistung heutiger Schnellladeinfrastruktur, es verkürzt die Ladedauer noch einmal erheblich und macht die Reise mit einem Elektrofahrzeug auf längeren Strecken deutlich komfortabler. Bundesweit sollen solche Schnellladestationen errichtet werden, um die Elektromobilität deutlich zu erhöhen. Das „Schnellladenetz für Achsen und Metropolen“ (SLAM) wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und ist Teil eines Forschungsprojekts, an dem deutsche Fahrzeughersteller und Forschungseinrichtungen beteiligt sind.

Die Förderquote beträgt 75 Prozent: „So reduzieren sich die Anschaffungskosten pro Ladestation von 70.000 Euro beträchtlich“, erklärt Herschbach. „Diese Chance wollten wir nutzen.“ Zudem bestehe nur mit einer guten Infrastruktur die Möglichkeit, dass die Zahl der Zulassungen steigt. Für den Kunden wird ein einheitliches Abrechnungssystem implementiert, sodass Zugang und Abrechnung an allen Ladesäulen vereinheitlicht wird.

Der Startschuss für die Bauarbeiten fällt noch in dieser Woche. Nach den vorbereitenden Arbeiten zum Anschluss der Ladestationen wird die 25 Meter lange und 7 Meter breite Fläche neu gepflastert. Meurer rechnet mit einer Bauzeit von 6 bis 8 Wochen.

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